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Rettersackerl & Lebensmittelrettung in Österreich

Diese Anbieter solltest du kennen

Lebensmittel retten, Geld sparen und bewusster einkaufen – genau deshalb sind Rettersackerl, Food-Saving-Apps und gerettete Lebensmittel in Österreich so gefragt. Wenn du nach einer praktischen Möglichkeit suchst, weniger Verschwendung zu verursachen und gleichzeitig günstiger einzukaufen, hast du heute mehr Optionen als noch vor ein paar Jahren.

Viele kennen zuerst Too Good To Go. Doch in Österreich gibt es längst mehr als nur eine App: Supermärkte verkaufen eigene Rettersackerl, Online-Shops retten überschüssige Ware, und einige Anbieter setzen sogar auf verarbeitete Produkte aus geretteten Lebensmitteln.

Rettersackerl & Lebensmittelrettung in Österreich

Was sind Rettersackerl überhaupt?

Rettersackerl sind vergünstigte Sackerl oder Boxen mit Lebensmitteln, die noch gut sind, aber im regulären Verkauf nicht mehr ideal vermarktbar wären. Das kann zum Beispiel Obst und Gemüse mit kleinen optischen Mängeln sein, Ware mit beschädigter Verpackung oder Gebäck vom Vortag.

Für dich hat das zwei Vorteile: Du bekommst Lebensmittel deutlich günstiger und hilfst gleichzeitig dabei, Verschwendung zu reduzieren. Genau deshalb ist das Thema Lebensmittelrettung in Österreich nicht nur nachhaltig, sondern auch alltagstauglich.

Die wichtigsten Anbieter für Rettersackerl und Lebensmittelrettung in Österreich

1. Too Good To Go

Too Good To Go ist in Österreich der bekannteste Marktplatz für Lebensmittelrettung. Über die App kannst du Überraschungssackerl von Bäckereien, Restaurants, Cafés, Supermärkten und weiteren Betrieben reservieren und vor Ort abholen.

Spannend ist, dass Too Good To Go nicht mehr nur auf Abholung setzt. In Österreich gibt es inzwischen auch Pakete per Lieferung. Damit wird das Modell auch für Menschen interessant, die nicht in der Nähe vieler Partnerbetriebe wohnen oder lieber online bestellen.

2. Motatos

Motatos ist eine starke Alternative, wenn du Lebensmittelrettung eher als Online-Shopping-Modell aufziehen willst. Hier kaufst du gerettete Lebensmittel und Alltagsprodukte direkt im Shop – also ohne spontane Abholung im Geschäft.

Das Modell ist besonders interessant für Menschen, die gerne Vorräte anlegen, online bestellen und gezielt Schnäppchen bei haltbaren Produkten suchen.

3. BILLA-Rettersackerl

BILLA und BILLA PLUS setzen in Österreich auf eigene Rettersackerl. Laut offizieller Beschreibung bekommst du dort Obst und Gemüse mit kleinen optischen Mängeln oder ohne reguläre Verpackung vergünstigt im Sackerl. Zusätzlich gibt es auch Gebäck-Rettersackerl.

4. PENNY Retter Sackerl

Auch PENNY hat in Österreich ein eigenes Retter Sackerl. Das Konzept ist ähnlich wie bei BILLA: Obst und Gemüse mit beschädigter Verpackung oder ohne Originalverpackung werden zu einem günstigen Fixpreis angeboten.

Für preisbewusste Haushalte ist das eine einfache Form der Lebensmittelrettung, weil du keine App brauchst und direkt im Supermarkt zugreifen kannst.

5. Lidl Österreich: Rette mich Box & Rette mich Sackerl

Lidl Österreich kombiniert gleich mehrere Formate. Mit der Rette mich Box gibt es eine Lösung für Obst und Gemüse. Zusätzlich wurde das Rette mich Sackerl für Gebäck vom Vortag eingeführt.

Damit ist Lidl ein gutes Beispiel dafür, wie breit Lebensmittelrettung im stationären Handel inzwischen aufgestellt ist: einmal für Frischeprodukte, einmal für Backwaren.

6. Gurkerl

Gurkerl ist kein klassisches Rettersackerl-Modell wie im Supermarkt, aber trotzdem für das Thema relevant. Der Online-Supermarkt hat mit „Rette Lebensmittel“ eine eigene Kategorie für Produkte mit nahem Verbrauchsdatum oder stark reduzierten Artikeln.

Gerade für Menschen im Gurkerl-Liefergebiet ist das eine interessante Ergänzung, weil Lebensmittelrettung hier direkt in den normalen Wocheneinkauf eingebaut wird.

7. Unverschwendet & HOFER RETTENSWERT

Unverschwendet ist in Österreich eine besonders starke Ergänzung für deinen Artikel, wenn du nicht nur über klassische Rettersackerl schreiben willst. Das Unternehmen verarbeitet gerettete Lebensmittel zu Feinkostprodukten, Sirupen, Chutneys und weiteren Spezialitäten.

Mit RETTENSWERT gibt es außerdem eine Kooperation mit HOFER. Das ist zwar kein klassisches Überraschungssackerl, gehört aber eindeutig in das größere Thema Lebensmittelrettung in Österreich.

Darauf solltest du bei Rettersackerln achten

  • Verfügbarkeit: Viele Angebote gibt es nur je nach Überbestand.
  • Überraschungseffekt: Vor allem bei App-Angeboten weißt du oft nicht exakt, was im Sackerl ist.
  • Abholung vs. Lieferung: Entscheide, ob du spontan vor Ort abholen willst oder lieber online bestellst.
  • Preisvorteil: Gerade bei Obst, Gemüse und Backwaren kann sich Lebensmittelrettung schnell lohnen.
  • Passung für deinen Alltag: Wenn du regelmäßig planst, ist ein Online-Modell oft praktischer. Wenn du flexibel bist, reichen Supermarkt-Sackerl oder App-Abholungen völlig aus.